Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 2026, fand der Konfirmations- und Taufgottesdienst in Struppen statt. Mit sechs Konfirmierten und einem Getauften war es ein relativ starker Jahrgang.
Getauft wurde Julius Wießner. Konfirmiert wurden Hanna Hänsel, Eva Harzbecker, Theo Reile, Amalia Ritter, Elisabeth Schmidt und Emil Socha. Ihre Kerzen haben sie vorher selbst gestaltet. Auch um ihre Konfirmations- bzw. Taufsprüche haben sie sich selbst gekümmert. Die Sprüche erhielten sie als Geschenk der Kirchgemeinde auch in Form eines Holzkreuzes. Von Pfarrer Johannes Bartels erhielten sie zusätzlich noch jeder einen Tischtennisschläger, sozusagen als JG-Begrüßungsgeschenk – in der Hoffnung, dass mal wieder eine Junge Gemeinde entsteht. Die Tischtennisplatte steht jedenfalls auch schon bereit.
In der Predigt erklärte Pfarrer Bartels:
„Bei Joh 15,16 heißt es: Nicht ihr habt mich ausgewählt, sondern ich habe euch ausgewählt. Anders gesagt: Nicht ihr habt euch für mich entschieden, sondern ich habe mich für euch entschieden. Heißt also: Bevor ihr überhaupt in der Lage seid, euch für Gott zu entscheiden, hat er sich bereits für euch entschieden. Er hat sich entschieden, euch ins Leben zu rufen. Natürlich haben eure Eltern ihr Teil dazu beigetragen. Aber wenn Gott nicht gewollt hätte, dass es euch gibt, gäbe es euch wohl auch nicht. Es gibt euch aber. Und das heißt: Gott hat euch gewollt. Er hat euch gewollt und mit wunderbaren Gaben ausgestattet. Und was bis jetzt sichtbar geworden ist, ist ja erst der Anfang. Gott hört nicht auf, euch zu wollen. Geht mal davon aus, dass Gott noch etwas mit euch vorhat. Das soll euch nicht unter Druck setzen – ganz im Gegenteil! Was aus euch und eurem Leben wird, hängt gar nicht in erster Linie von euch selbst ab; es hängt auch ganz entscheidend von Gott ab – und davon, ob ihr ihn machen lasst. Sprich, ob ihr zulasst, dass Gott euch führt.“
Und Susan Rietschel hieß die Konfirmierten im Namen des Kirchenvorstandes in der Gemeinde willkommen: „Im Namen des Kirchenvorstandes darf ich euch heute ganz herzlich in unserer Gemeinde willkommen heißen – nicht als Gäste auf Zeit, sondern als vollwertige Mitglieder unserer Gemeinschaft. Schön, dass ihr da seid. Und ich hoffe sehr, dass ihr auch nach diesem Fest euren Platz bei uns behaltet, dass ihr euch einbringt, mitgestaltet, Fragen stellt und Kirche mit uns gemeinsam lebt.
Ein besonderer Dank gilt auch euren Familien, Paten und allen, die euch auf diesem Weg begleitet haben.“